Sax - farbiger Steckbrief (Farbenprüfung) |
Chemische und physikalische Einflüsse wirken in vielfältigen Prozessen auf Farben ein. Farben können als haltbar und lichtecht bezeichnet werden, aber unter dem Einfluss eines ungeeigneten Bindemittels, falscher Anwendung oder Beimischung, untauglich sein. Ebenso können sie durch Säure-, Chlor- oder Schwefeldämpfe schnell oder langsam zerstört werden. Auch wirken Sonnenbestrahlung, Hitze, Feuchtigkeit etc. oft zersetzend ein. Einfache technische Prüfungen von Farben beschränken sich auf folgende, wesentliche Eigenschaften:
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Licht- und |
Man macht zwei Probeaufstriche auf Karton, den einen mit Oel-, den anderen mit Leimfarbe. |
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Trockenfähigkeit |
Eine Glasplatte oder ein Blech wird mit Oelfarbe gut bestrichen. |
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Deckfähigkeit |
Diese lässt sich auf die gleiche Art wie die Trocknungsfähigkeit prüfen. Dabei ist zwischen Deck- und Lasurfarben (Transparentfarben) zu unterscheiden. Je feiner das Farbpulver und je weniger kristallinisch es ist, desto mehr deckt eine Farbe. Zum Beispiel: Reines Bleiweiss deckt gut, ist es aber stark mit Schwerspat (kristallinischer Körper) vermengt, dann ist die Deckkraft gering. |
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Hitzebeständigkeit |
Man kocht das Pigment mit Wasser und lässt dieses dann absetzen, wobei sich das Wasser nach einigem Stehen vom Farbkörper klar und farblos abscheiden muss, oder man rührt die Farbe mit einem hitzebeständigen Lack an, streicht einige Proben auf Bleche und lässt gut trocknen. Dann setzt man eine Probe der Ofenhitze aus bei 120 - 140°C. Alsdann vergleicht man die erhitzte Probe mit der nicht erhitzten. Eine hitzebeständige Farbe darf sich im Ton nicht wesentlich verändert haben und nicht nachgedunkelt sein. |
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Alkalien- (Kalk) |
Man rührt das Farbpulver mit Wasser an, schüttelt das Gemisch in einem Glas mit Kalkmilch und lässt das Ganze einige Zeit stehen. Ist die Farbe kalkecht, dann wird sich ihr Farbton nicht verändern, andernfalls verblasst sie oder zersetzt sich. |
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Verwendung für |
Gleiche Prüfung wie bei Kalk, jedoch setzt man statt Kalkmilch dünnen Zementmörtel oder Wasserglas zu. |
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Verwendung für |
Dazu verwendet man alkohollösliche Teerfarbstoffe, die mit Spiritus in einem Glas geschüttelt, diesen intensiv färben müssen. |
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Säurebeständigkeit |
Hier handelt es sich weniger um die direkte Einwirkung der Säuren auf Farben, sondern mehr um saure Gase und Ausdünstungen. |
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Es darf nicht übersehen werden, dass die Beständigkeit einer angewendeten Farbe auch sehr stark von der Güte des Bindemittels abhängig ist. |
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Pigment-Prüfungen |
Chromgelb wird durch Salzsäure grün verfärbt. |
