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5. Der Farbenkreis
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6. Komplementär- farben
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(Ergänzungs- und Kontrastfarben)
Es kann eine Farbe einer anderen gegenüber einen starken Kontrast bilden und doch harmonisch wirken. Will man zu einer Farbe die entsprechende Komplementär- oder Ergänzungsfarbe finden, so bedient man sich des Farbenkreises, der nach den Regeln des Spektrums zusammengesetzt sein muss. Die sich in der Pfeilrichtung gegenüberstehenden Farben komplementieren (ergänzen) sich und bilden angenehme Kontraste.
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7. Charakter der Farben
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Warme Farben sind solche, in denen Gelb vorherrscht, sowie Rot und Braun.
Gelb ist die kräftigste Leuchtfarbe in die Ferne (Signalfarbe).
Kalte Farben sind Blau, Grün, Violett (blaustichig).
Neutrale Farben: Graue Farben aller Schattierungen, Gold und Silber.
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8. Harmonie
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Harmonische Farben ergänzen sich gegenseitig und bilden angenehme Kontraste, z. B. Weiss gegen Hellblau, Violett gegen Gelb, Grüngelb gegen Rosa, Blau gegen Orange, Rot gegen Blaugrün, Schwarz gegen Goldgelb.
Harmonien sind mit möglichst wenigen Farben herzustellen.
Unharmonische Farben geben unangenehme Kontraste und wirken befremdend; z. B.: Grün gegen Gelb, Violett gegen Rot, Rot gegen Orange, Blau gegen Grün, Blau gegen Schwarz.
Unharmonische Farbstimmungen können mittels Kontur wesentlich verbessert werden. Dazu benötigt man kräftige Kontrastfarben: Weiss und Schwarz.
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Tips aus dem Maler - ABC
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| XI. |
Zum Anreissen einer geraden Linie auf grössere Distanz gebrauche man eine Schlagschnur. Für helle Wände färbe man die Schnur mit Holzkohle ein; für dunkle Wände mit Kreide.
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| XII. |
Papier- bzw. Zeitungsasche eignet sich gut als Ersatz für Holzkohle zum Einfärben von Schlagschnüren, sowie zur Herstellung von schwarzen Pausbeuteln.
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| XIII. |
Weiche Brotkrumen eignen sich vorzüglich zum Radieren von Holzkohle auf Papier.
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| XIV. |
Zur Uebertragung einer Vorlage auf ein grösseres Format bediene man sich des Quadratierens, indem man die Vorlage durch sich kreuzende, waagrechte und senkrechte Linien in Quadrate einteilt und diese, dem gewünschten Verhältnis entsprechend vergrössert, und auf die zu bemalende Fläche überträgt.
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| XV. |
Um die Vorlage nicht zu beschädigen, lege man zum Quadratieren ein Pauspapier darüber.
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